Mannschaftsfoto Männer

 

 

 

 

 

 

Trainer:

 Mike Kutsche

 Tel.: 0172 3509950

Co-Trainer

Sven Huste

 Tel.: 0172 3562246

ML:

 Siegfried Saller

Trainingstage:

Montag:

18:30 - 20:00 Uhr

 

Dienstag:

18:30 - 20:00 Uhr

 

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Berichte der Männermannschaft

Meißner SV verliert gegen Landesligist Görlitz nach Verlängerung mit 1:3.

  

Insgesamt 29 Mannschaften kamen am Wochenende im Fußball-Landespokal eine Runde weiter. Die letzte Partie steigt erst am 30. August zwischen dem Heidenauer SV und dem BSC Freiberg. Die 3. Runde wird am heutigen Montag in der Leipziger Sportschule „Egidius Braun“ ausgelost, in die auch die Drittligisten Chemnitzer FC und FSV Zwickau durch Freilose einzogen. Gespielt wird am 3./4. September, der Landesklässler Meißner SC ist leider nicht mehr dabei. Die Mannschaft von Ex-Bundesligaspieler Nikica Maglica bot gegen Sachsenligist NFV Gelb-Weiß Görlitz eine hervorragende Leistung, musste sich letztendlich aber mit 1:3 (1:1, 0:0) nach Verlängerung geschlagen geben. Wieder einmal war es Torjäger Torsten Marx, der die Neißestädter mit zwei späten Treffern vor einer Blamage bewahrte. Bereits in Runde eins hatten die Görlitzer 120 Minuten benötigt, um sich beim BSV 68 Sebnitz durchzusetzen.

Vor der enttäuschenden Kulisse von nur 53 Zahlenden boten die Domstädter über weite Strecken eine taktisch kluge Vorstellung. Bei Görlitz fehlten allerdings mehrere Stammkräfte, weil deren Spielgenehmigungen noch nicht vorliegen. So mussten drei Spieler der zweiten Mannschaft nachrücken. Vor der Pause passierte in den Strafräumen wenig. Torsten Marx verzog in günstiger Position einen Freistoß (37.), auf der Gegenseite machte es wenig später Stanley Kunze nicht viel besser.

In der 74. Minute verzeichneten die Hausherren die bis dato beste Einschussmöglichkeit, aber der Schuss von Christian Böhme flog knapp am Tor der Görlitzer vorbei. Zehn Minuten vor Spielende konnten dagegen die Gäste eine ihrer Chancen zur Führung nutzen. Daniel Markus überwand MSV-Keeper Rene Zyball. Doch die Gastgeber schlugen zurück. Nur 360 Sekunden später ließ sich Andre Schroth für sein Ausgleichstor gebührend feiern. Danach lag sogar die Sensation in der Luft, aber Stanley Kunze (86./Pfosten) und der eingewechselte Milano Bata (90.) brachten das Leder nicht im gegnerischen Tor unter.

In der Verlängerung machte dann aber der Görlitzer Angreifer Torsten Marx den Unterschied. Der seit Jahren torgefährlichste Spieler der Sachsenliga, der in der 6. Liga zweimal infolge die „Torjägerkanone“ gewann, markierte das 2:1 und 3:1 für Gelb-Weiß (98., 119.). „Wir haben gut gespielt, uns aber leider für den Aufwand nicht belohnt“, so MSV-Trainer Nikica Maglica. Der Görlitzer Chefcoach Fred Wonneberger, der bereits die neunte (!) Saison bei Gelb-Weiß arbeitet, war nicht vor Ort. „Meine Tochter hat geheiratet, da muss der Fußball schon mal kürzertreten. Aber ich war froh, als mein Vertreter Helmut Grundmann mir das Weiterkommen signalisierte. Diese Spiele sind wichtig, damit sich meine neu formierte Mannschaft findet. Und Erfolgserlebnisse helfen zusätzlich weiter.“

Quelle: SZ-Online
Autor: Jürgen Schwarz
Foto: Claudia Hübschmann