Vom schweren Wiederanfang

Schon im Jahr 1945 begann sich wieder das Leben auf den Sportplätzen zu regen. In Meißen gründete sich die Antifaschistische Turn- und Sportgemeinschaft (ATSG), in deren Fußballsparte die Sportfreunde DirscherI, Richter, Ruppmann, Schlechte, Teichmann und Erich Welz die Männer der ersten Stunde waren. Die Meißner Fußballer spielten im Unterkreis Lößnitz (Raum Meißen, Coswig, Radebeul, Reichenberg, Dresden-Neustadt) eine führende Rolle - trotz häufig knurrenden Magens. Finanzielle Anreize hätten da kaum geholfen,aber ein vom Fleischer gespondertes Stullen-Paket schon sehr!

Woldemar Gerschler, vor dem KriegTrainer des Dresdner Mittelstrecklers und Olympiasiegers RudolfHarbig, gehörtezu den ersten Trainern in Meißen.1948 wurde in der sowjetisch besetzten Zone der Deutsche Sportausschuss gegründet und mit ihm die Landes- und Kreisausschüsse. Die volkseigenen Betriebe mussten die Trägerschaft über die Betriebssportgemeinschaften (BSG) übernehmen,deren Namen wie Bastfaser,Keramik,Porzellan oder Flügelrad.